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Sonntag, 11 April 2021

GLADBACHER HAUS DER ERINNERUNG e.V.

FrauenVita | Frauen- geschichtsverein e.V.
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Geschichtswerkstatt Mönchengladbach
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Ges. f. Christl.- Jüd. Zusammenarbeit e.V.
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Theo-Hespers-Stiftung e.V.
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Die Erneuerung der Lebensverhältnisse ist aber nur dann praktisch durchführbar, wenn ihr eine neue Gesinnung zu Grunde liegt" | Theo Hespers 1938

Aktivitäten der Vereine


Theo-Hespers-Stiftung
Gedenken an Widerstandskämpfer Theo Hespers Am 27. Januar, am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, hat auch das Gladbacher Haus der Erinnerung wieder der Opfer gedacht – darunter dem Mönchengladbacher Widerstandskämpfer Theo Hespers. Coronabedingt war eine Veranstaltung ...
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Gladbacher Haus der Erinnerung
Gedenken zur Stärkung der Demokratie und Achtung der Menschenwürde Ihr werdet, hoffe ich, noch einmal die neue schöne Zeit erleben, nach der ich mich immer sehnte, und in einem glücklichen Volk, friedlich, gesättigt und froh leben. Ich wünsche es allen Menschen." Theo Hespers Als der ...
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Geschichtswerkstatt
Einführung der Herausgeber „Heimat (…) wird nicht länger als Kulisse verstanden, sondern als Lebenszusammenhang, als Element aktiver Auseinandersetzung, die nicht an äußeren Symbolen und Emblemen des Heimatlichen Halt macht.“1 Was ist Heimat? Allein schon Begriffe wie Heimweh und ...
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Theo-Hespers-Stiftung
Kommentar Dieser Straßenname ist eindeutig eine Angelegenheit, über die der Rat unserer Stadt entscheiden muss.Straßennamen von Persönlichkeiten sind eine Ehrung. Eine nachträgliche Beurteilung sollte berücksichtigen, wer, wann und mit welcher Intention diese Ehrung ...
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FrauenVita/Frauengeschichtsverein
Am 19.Januar 1919 konnten Frauen erstmals zu den Wahlen der Verfassungsgebenden Nationalversammlung als Kandidatinnen antreten und wählen. 82 Prozent der Frauen nahmen damals ihr Wahlrecht wahr und der Frauenanteil in der Nationalversammlung betrug 9 Prozent. Am 30. November 1918 wurde nach ...
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Geschichtswerkstatt
Mönchengladbach und seine Richtlinien für Straßenbenennungen (LagebezRL MG) „Ich rede von der Demokratie als etwas Kommendem. Das, was schon jetzt so heißt, unterscheidet sich von den älteren Regierungsformen allein dadurch, daß es mit neuen Pferden fährt: Die Straßen sind noch die ...
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Gladbacher Haus der Erinnerung
Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus (Internationalen Holocaust-Gedenktag) Auch dieses Jahr hatten die beiden Mitgliedsvereine des "Gladbacher Haus der Erinnerung e.V.", die Gesellschaft für Christlich-Jüdische-Zusammenarbeit MG e.V. und die Theo-Hespers-Stiftung e.V. zu einer ...
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Geschichtswerkstatt
Ein Diskussionspapier „Die gestaltete Stadt kann ‚Heimat‘ werden, die bloß agglomerierte nicht, denn Heimat verlangt Markierungen der Identität eines Ortes.“ (Alexander Mitscherlich) [2]     Schon lange machen sich mehr oder weniger kluge Köpfe in und ...
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Geschichtswerkstatt
MENSCHEN KOMMEN,GEHEN UND VERÄNDERN DIE STADT von Karl Boland (Hrsg.), Hans Schürings (Hrsg.) Das Anliegen des Buch es ist es, am Beispiel der Stadt Mönchengladbachzu zeigen, dass Zu- und Abwanderungen von Menschen bzw. Menschengruppenin ihren vielfältigenFormen und Erscheinungen im ...
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Gladbacher Haus der Erinnerung
Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus (Internationalen Holocaust-Gedenktag) Im neuen Ernst-Christoffel-Haus, dem evangelischen Gemeindehaus an der Wilhelm-Strauß-Straße in Mönchengladbach-Rheydt, fand die diesjährige Gedenkstunde für alle Opfer des Nationalsozialismus ...
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Geschichtswerkstatt
Nicht nur in Krefeld, auch in der Vitusstadt gab es einst eine florierende Seidenindustrie. Hans Schürings von der Geschichtswerkstatt erläutert am Beispiel des ehemaligen Unternehmens Max Arnz, welche Bedeutung diese zeitweise hatte. Das ursprüngliche Werk um das Jahr 1950 herum. 1929 war ...
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Theo-Hespers-Stiftung
Rückblick auf den Festakt vor der zukünftigen Theo-Hespers-Gesamtschule vom Samstag, 9. September 2017 Ansprachen Ferdinand Hoeren, Theo-Hespers-Stiftung e.V. Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister Susanne Titz, Museumsdirektorin Abteiberg (Raphaela Hahn, Schulleiterin der ...
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Geschichtswerkstatt
Die Gladbacher Spinnerei und Weberei AG – heute Berufskolleg „Die Gebäude der Gladbacher Aktienspinnerei und Weberei kennzeichnen beispielhaft die Entwicklung der Fabrikarchitektur im Rheinland um 1850. Diese stellt sich durch eine bewußte Inszenierung mit Bedeutungsformen aus der ...
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Gladbacher Haus der Erinnerung
An alle Ratsmitglieder der Stadt Mönchengladbach Sehr geehrte Damen und Herren, der Vorstand des GHE begrüßt es, dass der Rat beschließen will, dem „Riga-Komitee“ beizutreten, und die Stadt Mönchengladbach sich verpflichtet, für Erhalt und Pflege der Gedenkstätte in Riga mindestens ...
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Geschichtswerkstatt
„Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl“ Herbert Grönemeyer   Wenn von Heimat gesprochen wird hat dies sehr viel mit Tradition vor Ort bzw. dem näheren individuellen Umfeld zu tun. Dazu gehören vor allem Gefühle, Erinnerungen und soziale Anbindungen und Zugehörigkeiten, ...
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Geschichtswerkstatt
Kriegserfahrungen und Alltagsbewältigung von Karl Boland (Hrsg.), Hans Schürings (Hrsg.) Wie hat der Erste Weltkrieg das Leben in Mönchengladbach geprägt? Die Beiträge des Bandes beschäftigen sich mit den Geschehnissen in den Städten und Gemeinden in der Region, die heute die Stadt ...
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FrauenVita/Frauengeschichtsverein
Der Frauengeschichtsverein FrauenVita stellte sich der Öffentlichkeit zu Eröffnung des Gladbacher Hauses der Erinnerung (GHE) unter dem Thema „Frauenbilder - Frauengeschichten“ vor – gleichlautend zum Titel der Ausstellung, die an diesem Tag in den neuen ...
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Geschichtswerkstatt
Mönchengladbacher Lokalhistorie Die „Geschichtswerkstatt“ hat jetzt in den Räumen des „Gladbacher Hauses der Erinnerung“ einen Raum gefunden, im dem lokalhistorische Projekte erarbeitet und einem interessierten Publikum vorgestellt werden können. Die Arbeit ...
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Geschichtswerkstatt
Dr. phil Doris Sessinghaus-Reisch vom Mittwoch, 7. Dezember 2016 im Gladbacher Haus der Erinnerung     Geschichtswerkstatt Mönchengladbach
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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
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Gladbacher Haus der Erinnerung e.V.

27. Januar | Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Gedenken zur Stärkung der Demokratie und Achtung der Menschenwürde

Ihr werdet, hoffe ich, noch einmal die neue schöne Zeit erleben, nach der ich mich immer sehnte, und in einem glücklichen Volk, friedlich, gesättigt und froh leben. Ich wünsche es allen Menschen."
Theo Hespers

Grafik Deutsche Landschaft 1937

Als der Mönchengladbacher Widerstandskämpfer diese Worte aufschrieb, war er im holländischen Exil und hoffte auf eine bessere Zukunft. Statt auf der Flucht vor der Nazi-Diktatur zu sein, wünschte sich Theo Hespers in einem demokratischen Deutschland leben zu können. Für den politisch Verfolgten blieb dieses Glück nur ein unerfüllter Traum. Am 9. September 1943 vollstreckte der NS-Staat in Berlin-Plötzensee ein gegen Hespers “im Namen des Deutschen Volkes” verhängtes Todesurteil. Der Volksgerichtshof hatte den gebürtigen Mönchengladbacher der Vorbereitung zum Hochverrat und des Landesverrats für schuldig befunden und zum Tod durch Erhängen verurteilt. Vorangegangen war ein Prozess, in dessen Verlauf dem Angeklagten niemals die Chance auf eine faire Verteidigung gegen diese Anklage blieb. Das nationalsozialistische Unrechtsregime entledigte sich mit aller Härte und Grausamkeit eines politischen Gegners, der seit 1933 auf der Flucht vor der Gefangennahme durch die NS-Schergen in den Niederlanden war und von dort, seit 1940 im Untergrund, für ein demokratisches Deutschland gekämpft hatte

Als BürgerInnen eines glücklichen Volkes, das schöne Zeiten erleben darf, empfinden sich die meisten Deutschen auch in dieser Zeit sicherlich nicht. Hinter uns liegt ein krisenhaftes Jahr, das ganz im Zeichen der Covid-19-Pandemie stand. Viele Menschen plagen Ängste um ihre Gesundheit und vor einer ungewissen Zukunft. Manche Probleme, die sich bereits vor der Krise zeigten, sind in ihrer Folge deutlicher hervorgetreten. Unsere Gesellschaft scheint durch die Erfahrung der Pandemie noch mehr gespalten zu sein, als sie es bisher bereits war. In diesen Tagen stehen sich GegnerInnen und BefürworterInnen der in Bund und Ländern verordneten Corona-Schutzmaßnahmen teilweise unversöhnlich gegenüber. In den sozialen Medien werden Verschwörungstheorien geteilt, die unsere demokratischen Grundsätze in Frage stellen. Manche nehmen für sich in Anspruch, ihre Überzeugung rechtfertige den Einsatz von Gewalt. Wir müssen feststellen, dass der Widerstand gegen das Unrechtssystem des Nationalsozialismus instrumentalisiert wird, um die eigene politische Position zur alleinigen Wahrheit und sich selbst zum Opfer zu stilisieren, während der politische Gegner als Täter und Lügner diskreditiert wird.

Weiterlesen: 27. Januar | Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Einladung zur Holocaust-Gedenkstunde 2020

Ernst-Cristoffel-HausSonntag, 26. Januar 2020, 18:00 - 19:00 Uhr

im Ernst-Christoffel-Haus

Wilhelm-Strauß-Str. 34. 41236 Mönchengladbach

Einlass ab 17:30 Uhr

 Thema:

Wehrhafte Demokratie benötigt Zivilcourage“

 

Referentin:

Jutta Dick (Direktorin der Stiftung Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt)

Das Jahr 2019 hat für unsere Demokratie eine bedenkliche bis gefährliche Entwicklung gezeigt. Die AfD feiert ihre Wahlerfolge in den Ländern Brandenburg, Sachsen und Thüringen wie Siege. Zur gleichen Zeit ermorden Rechtsextremisten in Kassel den Regierungspräsidenten Walter Lübcke und in Halle beim Angriff auf die Synagoge zwei unbeteiligte Menschen. Nach der Wahl in Thüringen drohen sie uns, der immer noch

weit überwiegende Mehrheit der demokratischen Bürgerinnen und Bürger, mit der Ankündigung einer anderen Republik.

Und heute hat Die Rechte in Kamp-Lintfort eine Demonstration gegen den dortigen Bürgermeister durchgeführt.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in seiner Weihnachtsansprache gesagt:

(…) Jetzt leben wir seit 30 Jahren in Einheit, Freiheit und Demokratie. Nur: Nehmen wir dies bitte nicht als selbstverständlich! Wir brauchen die Demokratie – aber ich glaube derzeit braucht die Demokratie vor allem uns!“ (…)

Darum, geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, lade ich Sie herzlich zu unserer diesjährigen Gedenkstunde ein.

Ferdinand Hoeren

(Vorsitzender)

Rückschau auf den 27. Januar 2018

Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

(Internationalen Holocaust-Gedenktag)

Ernst Cristoffel HausIm neuen Ernst-Christoffel-Haus, dem evangelischen Gemeindehaus an der Wilhelm-Strauß-Straße in Mönchengladbach-Rheydt, fand die diesjährige Gedenkstunde für alle Opfer des Nationalsozialismus statt.

 

Eingeladen hatten die beiden Mitgliedsvereine des "Gladbacher Haus der Erinnerung", die Gesellschaft für Christlich-Jüdische-Zusammenarbeit und die Theo-Hespers-Stiftung.

Wer die Geschichte nicht kennt, ist verdammt dazu, sie zu wiederholen

(Zitat von Georg Santayama, spanischer Philosoph, 1863 – 1952 | und von weiteren Menschen)

Weiterlesen: Rückschau auf den 27. Januar 2018

Rückschau auf den 27. Januar 2019

Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

(Internationalen Holocaust-Gedenktag)

Miroslaw Tybora
Auch dieses Jahr hatten die beiden Mitgliedsvereine des "Gladbacher Haus der Erinnerung e.V.", die Gesellschaft für Christlich-Jüdische-Zusammenarbeit MG e.V. und die Theo-Hespers-Stiftung e.V. zu einer Gedenkstunde ins Ernst-Christoffel-Haus in Mönchengladbach-Rheydt eingeladen. Der Einladung sind neben den gut 80 Bürgerinnen und Bürger unser Oberbürgermeister Wilhelm Reiners, Bürgermeister Michael Schroeren und weitere Vertreter der demokratischen Parteien dieser Stadt gefolgt.

Unter der Überschrift "Wehret den Anfängen!" lauschten die Zuhörer*innen Miroslaw Tybora am Akkordeon und vernahmen die mahnenden Worte der Redner.
Weiterlesen: Rückschau auf den 27. Januar 2019

Stellungnahme zur Teilnahme der Stadt Mönchengladbach im Riga-Komitee

Stellungnahme GHE Riga Komitee 180517An alle Ratsmitglieder der Stadt Mönchengladbach

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Vorstand des GHE begrüßt es, dass der Rat beschließen will, dem „Riga-Komitee“ beizutreten, und die Stadt Mönchengladbach sich verpflichtet, für Erhalt und Pflege der Gedenkstätte in Riga mindestens 2000 € zu leisten.
Uns ist bekannt, dass rund 210 jüdische Bürgerinnen und Bürger aus unserer Stadt in das Ghetto von Riga transportiert worden sind.
Wir wollen Sie in diesem Zusammenhang jedoch daran erinnern, dass es diesbezüglich in unserer Stadt noch Einiges zu erledigen gibt.
An die aus unserer Stadt über 600 jüdischen Menschen, die in Konzentrationslager geschickt worden sind, erinnern bis jetzt erst 255 Stolpersteine.
Am Hauptbahnhof fehlt eine Hinweistafel für alle, die von der Reichsbahn aus Mönchengladbach in Vernichtungslager transportiert worden sind.
Für andere unschuldige Opfer der Nationalsozialisten, die Opfer von Euthanasie und Sterilisation, fehlt eine Hinweistafel am ehemaligen Gesundheitsamt (Ecke Albertus- und Steinmetzstraße).
Für die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter wird jetzt endlich auf dem städt. Friedhof an der Viersener Straße ein Hinweisschild zu deren Gräberfeld aufgestellt. Das Gleiche müsste auch in Rheydt und Hardt folgen. Weiterlesen: Stellungnahme zur Teilnahme der Stadt Mönchengladbach im Riga-Komitee

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